Habe eine Dose meines Lieblings Seasonings mitgebracht. Bin allerdings kein so richtig guter Koch. Offene Einladung an Kochwütige, mal lecker was mit old bay und Seafood oder so zu zaubern. Interesse bitte in den Kommentaren kundtun. Danke.
derGarfunkel - am Montag, 12. Juli 2004, 22:48
Dass er das eine Bein etwas hinter sich herzieht, dafür kann er wahrscheinlich nichts. Und sein irrer Blick - ob er dafür was kann, mag ich nicht beurteilen. Jedenfalls steht er dort vor dem Denkmal in seinen braunen Klamotten und seinem schütteren Haar, von einer Seite auf die andere gekämmt. Immer wieder sieht er sich um, so als ob er überprüfen wollte, ob ihm auch jeder zuschaut, wenn er dort so hingebungsvoll vor dem Denkmal steht. Dann geht er weg, entschwindet meinem Blickfeld; aber nur, um kurze Zeit später wieder vor dem Denkmal zu stehen. Wieder schaut er sich um, mit dem gleichen irren Blick, und geht plötzlich los, wieder hinkend, wieder gebückt, immer noch mit selbigem wirren Blick, in meine Richtung. Doch er dreht ab und verschwindet diesmal völlig im Menschengetümmel der fröhlichen Independence Day Feierer.
Irgendwie hatte ich nicht erwartet, er würde so schnell verschwinden. Insgeheim hatte ich erwartet, er käme zu mir, baute sich vor mir auf und schrie: "I was in Vietnam!".
Aber sowas passiert wohl nur im Film, Dude.
Irgendwie hatte ich nicht erwartet, er würde so schnell verschwinden. Insgeheim hatte ich erwartet, er käme zu mir, baute sich vor mir auf und schrie: "I was in Vietnam!".
Aber sowas passiert wohl nur im Film, Dude.
derGarfunkel - am Donnerstag, 8. Juli 2004, 20:10
"You rock my socks off!"
"You suck my rocks off!"
"You suck my rocks off!"
derGarfunkel - am Mittwoch, 7. Juli 2004, 23:25
Sie gibt ein Konzert im alten Stall meiner Oma, hinten rechts in der Ecke, wo ganz früher die Kühe standen und etwas später das Versteck unsere Bande war. Wir nannten uns damals "Bande", weil meine Mutter uns "Bande" nannte und ich das Wort noch positiv konotierte.
Wir waren schon lange nicht mehr da, nichts zeugt mehr davon, dass wir es jemals waren. Und ausgerechnet hier gibt sie ihr Konzert, Rebecca St. James in unserem Stall. Dennoch kommt es mir nicht komisch vor, warum sollte sie nicht hier singen?
Ich jedenfalls schmeiße mich in Schale, schließlich ist sie nicht irgendwer. Und passend zur Location ziehe ich gelbe Gummistiefel an, dazu eine knallgrüne Hose und einen ebenso knalligen roten Pulli.
Ich hab vergessen, was dann passierte. Ich glaube, wir haben kurz gesprochen. Sonst ist nichts passiert. Nicht mal in meinen Träumen wage ich mehr was.
Wir waren schon lange nicht mehr da, nichts zeugt mehr davon, dass wir es jemals waren. Und ausgerechnet hier gibt sie ihr Konzert, Rebecca St. James in unserem Stall. Dennoch kommt es mir nicht komisch vor, warum sollte sie nicht hier singen?
Ich jedenfalls schmeiße mich in Schale, schließlich ist sie nicht irgendwer. Und passend zur Location ziehe ich gelbe Gummistiefel an, dazu eine knallgrüne Hose und einen ebenso knalligen roten Pulli.
Ich hab vergessen, was dann passierte. Ich glaube, wir haben kurz gesprochen. Sonst ist nichts passiert. Nicht mal in meinen Träumen wage ich mehr was.
derGarfunkel - am Mittwoch, 7. Juli 2004, 23:19
Wer (m/w, 20-35) hat Interesse an der Gründung eines Dodgeballvereins in Siegen? Oder zumindest an einem Videoabend mit selbigem, sehr lustigen Film?
derGarfunkel - am Mittwoch, 7. Juli 2004, 18:38
"Hi, I'm Simon."
"Like Simon & Garfunkel?"
"Well, ya, I guess."
"Aren't they movie critics?"
"Like Simon & Garfunkel?"
"Well, ya, I guess."
"Aren't they movie critics?"
derGarfunkel - am Mittwoch, 7. Juli 2004, 18:30
Das Problem der Counting Crows ist im Übrigen, dass sie nicht wissen, wann ein Song zu Ende ist. Manchmal ist es besser, einen Song sterben zu lassen, als ihn zu lange künstlich am Leben zu erhalten.
derGarfunkel - am Mittwoch, 7. Juli 2004, 18:28
Bin irgendwie raus. Wie geht webloggen nochmal?
derGarfunkel - am Mittwoch, 7. Juli 2004, 18:23
Der New Yorker an sich zeigt sich glaube ich ziemlich unbeeindruckt, was den 4. Juli angeht. Zumindest lässt er in seiner Stadt trotz Nationalfeiertag (und das auch noch an einem Sonntag) alle Läden offen (Und hier kommt meine weiblich Seite zum Vorschein: Ich war shoppen. Und ich hatte Spaß daran. Und ich liebe diesen Old-Navy-Store auf der 34. Straße. Jawoll.).
Dass Nationalfeiertag ist, merkt man erst gegen Abend. Da kommen sie alle aus ihren verdreckten Löchern gekrochen und machen sich durch die noch verdrecktere U-Bahn auf den Weg zum Battery-Park an der Südspitze Manhattans, um sich das Feuerwerk anzuschauen. Dabei tun sie so, als hätten sie nie zuvor eins gesehen. Feuerwerke haben für mich immer einen faden Beigeschmack. Sie sind ja ganz nett anzusehen, aber vom Hocker hauen sie mich nie. Da muss schon richtig was kommen, so mit schnellen Schnitten und ganz viel Action. MTV hat mich versaut. Dieses hier war eines der Feuerwerke, die es nicht belohnt haben, eine ganze Stunde stehend zu warten um (mit Rückenschmerzen) einer halben Stunde Feuerwerk beizuwohnen. Nett waren nur die Smiley-Feuerwerke, die jubelnd begrüßt wurden von der Meute. Das einzig wirklich erstaunliche fand ich, dass es zwei Feuerwerke waren, die identisch und simultan liefen, eins von Liberty-Island aus, dass andere irgendwo an der Ostseite Manhattans. War nett, sich beide anzuschauen und erstaunt zu sein, wie simultan die Dinger liefen. Ich schätze, es ist gar nicht so schwer, das hinzukriegen, ist ja sicher alles computergesteuert, interessant war’s schon (Ähnlich dem Legotechnik-Auto, dem ich seinerzeit eine Vorder- und Hinterachsenlenkung einbaute. Ich hab’s zwar selber gebaut, war aber trotzdem erstaunt, dass es funktioniert.).
Der New Yorker wird aber trotz dieser pyrotechnischen Sensation sofort wieder zu sich selbst, wenn er in einer großen Herde auf die U-Bahn zustürmt und sich in die Schlange derer einreihen darf, die vor dem Eingang warten, hineingequetscht zu werden. Ich hab mich für’s Laufen entschieden, bin schließlich jung. Und nicht Amerikaner.
Ich hab inzwischen etwas meinen Hass auf New York abgebaut, kann die Stadt aber immer noch nicht leiden. Aber ich bemühe mich um Versöhnung und mache dies öffentlich durch das Tragen eines frisch gekauften Yankees T-Shirts.
Dass Nationalfeiertag ist, merkt man erst gegen Abend. Da kommen sie alle aus ihren verdreckten Löchern gekrochen und machen sich durch die noch verdrecktere U-Bahn auf den Weg zum Battery-Park an der Südspitze Manhattans, um sich das Feuerwerk anzuschauen. Dabei tun sie so, als hätten sie nie zuvor eins gesehen. Feuerwerke haben für mich immer einen faden Beigeschmack. Sie sind ja ganz nett anzusehen, aber vom Hocker hauen sie mich nie. Da muss schon richtig was kommen, so mit schnellen Schnitten und ganz viel Action. MTV hat mich versaut. Dieses hier war eines der Feuerwerke, die es nicht belohnt haben, eine ganze Stunde stehend zu warten um (mit Rückenschmerzen) einer halben Stunde Feuerwerk beizuwohnen. Nett waren nur die Smiley-Feuerwerke, die jubelnd begrüßt wurden von der Meute. Das einzig wirklich erstaunliche fand ich, dass es zwei Feuerwerke waren, die identisch und simultan liefen, eins von Liberty-Island aus, dass andere irgendwo an der Ostseite Manhattans. War nett, sich beide anzuschauen und erstaunt zu sein, wie simultan die Dinger liefen. Ich schätze, es ist gar nicht so schwer, das hinzukriegen, ist ja sicher alles computergesteuert, interessant war’s schon (Ähnlich dem Legotechnik-Auto, dem ich seinerzeit eine Vorder- und Hinterachsenlenkung einbaute. Ich hab’s zwar selber gebaut, war aber trotzdem erstaunt, dass es funktioniert.).
Der New Yorker wird aber trotz dieser pyrotechnischen Sensation sofort wieder zu sich selbst, wenn er in einer großen Herde auf die U-Bahn zustürmt und sich in die Schlange derer einreihen darf, die vor dem Eingang warten, hineingequetscht zu werden. Ich hab mich für’s Laufen entschieden, bin schließlich jung. Und nicht Amerikaner.
Ich hab inzwischen etwas meinen Hass auf New York abgebaut, kann die Stadt aber immer noch nicht leiden. Aber ich bemühe mich um Versöhnung und mache dies öffentlich durch das Tragen eines frisch gekauften Yankees T-Shirts.
derGarfunkel - am Mittwoch, 7. Juli 2004, 18:23
Es gibt einfach Sätze, die man in der New Yorker U-Bahn einfach nicht hören will. Sätze wie: „Das Paket dort steht da jetzt schon seit einer Stunde und tickt.“ Oder „Der Typ mit der pistolenförmigen Tasche guckt ziemlich böse.“ Aber Sätze wie: „Wo isch’n jetzt eigendlisch die Barbara?“ finde ich mindestens genauso schlimm.
derGarfunkel - am Mittwoch, 7. Juli 2004, 18:20
"Gestern war hier Tag des Kindes. Wir sind in den Park gegangen und haben den ganzen glücklichen Ein-Kind-Familien beim Spielen zugeschaut. Kannst du dir eine Welt mit lauter Ein-Kind-Familien vorstellen? Einige dieser verwöhnten Gören werden einmal die Geschicke unserer Welt leiten. Ich kann mir gut vorstellen, wie sie einmal sagen werde: "Ich will Taiwan! Jetzt!"
derGarfunkel - am Mittwoch, 7. Juli 2004, 18:18