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Ich muss gestehen, nachdem ich heute zuerst meine Wohnung gekündigt und mich dann noch arbeitssuchend gemeldet habe, passte es mir überhaupt nicht ins Konzept, auch noch meinen Personalausweis verlängern zu lassen.
Ich versuche mich freizustrampeln und die Stadt versucht mich wieder an sich zu binden.

Grippe sucks. Nur gut, dass ich kein Vogel bin.

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Das Morgen ist schon heute ein Teil deines Lebens, wenn du dich hineinhörst.

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Du glaubst, du kennst die Dinge und fragst dich, wie sie aussehen.

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Dann geh arm, um mutig zu sein, Reichtum stimmt nicht ruhig, sondern müde.

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Dem Glück süß sind, die finden, um zu suchen.

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Denn es gibt keine Trennung zwischen den Welten, das ist das Geheimnis. Die Trennung ist nicht total, der "Benimm" nicht perfekt. Etwas geht unsicher hin und her, bindet noch, gerade noch, gefährdet, gefährlich, schwach, leugbar, übersehbar, gering, lächerlich, zufällig, kaum zu glauben; und geht grazienlos-stur, immer wieder, anonym lichtgeneigt, dunkelsüchtig, aber: "jetzt" hin und her zwischen den Welten. Etwas hält, ungehörig, das Paar zusammen, dieses Ur-Paar: der Lebenden und der Toten. Umspinnt es mit seinem ungesicherten Faden.
An solchem Faden hängt - "augenblicklich" - die Welt.

aus: Patrick Roth "Zur Stadt am Meer - Heidelberger Poetikvorlesungen"

 

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