derGarfunkel - am Mittwoch, 29. März 2006, 23:10
Im Übrigen bräuchte ich noch ein WG-Zimmer zur Zwischenmiete vom 17.04.-19.06.2006. Möglichst in Friedrichshain oder Prenzlauer Berg. Andere Stadtteile gehen auch. Bitte Meldung machen an: derGarfunkel ät gmail dot com. Danke.
derGarfunkel - am Mittwoch, 29. März 2006, 23:00
Mit Bloggern auf die Rolle gehen - Blogrock und Blogroll quasi. Am 28.04. spielen Blumfeld im Postbahnhof zu Berlin. Wer kommt mit?
derGarfunkel - am Sonntag, 26. März 2006, 22:53

Das da oben sind Tomte. Schön war das mit denen gestern. Mit den schönsten Songs der Welt durch das schönste aller Leben.
derGarfunkel - am Sonntag, 26. März 2006, 22:46

Alltag ist out. Fühle mich zu höherem berufen.
derGarfunkel - am Sonntag, 26. März 2006, 21:12
Eine interessante Seite des Bloggens ist die fast schon schematische Darstellung sozialer Phänomene. Bspw. werde ich niemals zwei Menschen auf die selbe Art und Weise begegnen. Zum einen gebe ich je nach Gegenüber etwas anderes von mir preis, zum anderen nehmen Menschen immer verschieden wahr. Ich selektiere, was ich von mir preisgebe und ich selektiere, was ich mir von einem anderen Menschen "aneigne" (dies im Übrigen nicht im Sinne einer Übernahme von Verhaltensweisen oder Meinungen etc, sondern im Sinne Aufnehmens, Hineininvestierens, Anschauens).
Bloggen ist Selektion galore. Ich schreibe die Dinge, die ich schreiben will. Es gibt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es gibt keine Ausgewogenheit, es wird nicht redigiert. Ich könnte ein Bild von mir entwerfen, das mir gefällt, aber das ich nicht bin. Und niemand kann es nachprüfen, der mich nicht auch so schon kennt. Und selbst dann weiß man nicht unbedingt, wie viel davon wahr ist.
Andersherum lese ich in Blogs nur die Dinge, die mich interessieren und reduziere Blogger auf den Rahmen meiner Interessen.
Nicht viel anders ergeht es Menschen, die im öffentlichen Interesse stehen und sich ständig anhören müssen, wie sie angeblich sind. Und finden am Ende wieder nur ihre Rolle beschrieben, statt sich selbst.
Der Unterschied ist, dass sie gar nicht angetreten sind, sich selbst darzustellen. Blogger sind das ursprünglich schon und doch ist es alles andere als eine neue Authentizitätsbewegung.
Es ist vielleicht ein bisschen so wie Tim Burtons "Big Fish" - Am Ende zählt, ob man in der Geschichte oder den Fakten mehr zuhause ist. Wenn mir das gezeichnete Gesicht besser steht als das wahre, so what. Das andere verschwindet dadurch nicht, aber wer sagt, dass es wirklich wahrer ist?
Bloggen ist Selektion galore. Ich schreibe die Dinge, die ich schreiben will. Es gibt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es gibt keine Ausgewogenheit, es wird nicht redigiert. Ich könnte ein Bild von mir entwerfen, das mir gefällt, aber das ich nicht bin. Und niemand kann es nachprüfen, der mich nicht auch so schon kennt. Und selbst dann weiß man nicht unbedingt, wie viel davon wahr ist.
Andersherum lese ich in Blogs nur die Dinge, die mich interessieren und reduziere Blogger auf den Rahmen meiner Interessen.
Nicht viel anders ergeht es Menschen, die im öffentlichen Interesse stehen und sich ständig anhören müssen, wie sie angeblich sind. Und finden am Ende wieder nur ihre Rolle beschrieben, statt sich selbst.
Der Unterschied ist, dass sie gar nicht angetreten sind, sich selbst darzustellen. Blogger sind das ursprünglich schon und doch ist es alles andere als eine neue Authentizitätsbewegung.
Es ist vielleicht ein bisschen so wie Tim Burtons "Big Fish" - Am Ende zählt, ob man in der Geschichte oder den Fakten mehr zuhause ist. Wenn mir das gezeichnete Gesicht besser steht als das wahre, so what. Das andere verschwindet dadurch nicht, aber wer sagt, dass es wirklich wahrer ist?
derGarfunkel - am Samstag, 25. März 2006, 00:43