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Denn es gibt keine Trennung zwischen den Welten, das ist das Geheimnis. Die Trennung ist nicht total, der "Benimm" nicht perfekt. Etwas geht unsicher hin und her, bindet noch, gerade noch, gefährdet, gefährlich, schwach, leugbar, übersehbar, gering, lächerlich, zufällig, kaum zu glauben; und geht grazienlos-stur, immer wieder, anonym lichtgeneigt, dunkelsüchtig, aber: "jetzt" hin und her zwischen den Welten. Etwas hält, ungehörig, das Paar zusammen, dieses Ur-Paar: der Lebenden und der Toten. Umspinnt es mit seinem ungesicherten Faden.
An solchem Faden hängt - "augenblicklich" - die Welt.

aus: Patrick Roth "Zur Stadt am Meer - Heidelberger Poetikvorlesungen"
 

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