Seit gestern Abend bin ich neuer Fan der Worte. Habe zwei Stunden lang Roger Willemsen gelauscht (den ich übrigens schon zu seiner Talkshow-Zeit sehr gemocht habe) und weiß jetzt: Es gibt viel zu wenig Adjektive in dieser Welt. Sehr schön seine Schilderung eines Interviews mit Maggy Thatcher, in dem er alleine fünf Minuten lang ihr Äußeres in solch einer eindrücklichen Art und Weise geschildert hat, dass die eiserne Lady nicht mehr nur eisern wirkte, sondern noch in allen anderen harten Stoffen dieser Erde schimmerte. Die meisten dieser Worte habe ich nicht mal in meinem akitven Wortschatz, geschweige denn für Personenbeschreibungen. Wobei man sich nach dem Abend auch nicht mehr sicher war, ob sie wirklich eine Person ist.
Es macht einfach Spaß, Herrn Willemsen zuzuhören, auch wenn er den ganzen Abend nur von sich selber spricht. Aber wenn es so kurzweilig ist: Please, go fo it!
Es macht einfach Spaß, Herrn Willemsen zuzuhören, auch wenn er den ganzen Abend nur von sich selber spricht. Aber wenn es so kurzweilig ist: Please, go fo it!
derGarfunkel - am Freitag, 18. November 2005, 23:11