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Der-Adventskalender

Adventskalender sind so was wie der beste Teil des Essens, den man sich bis ganz zum Schluss aufbewahrt. Oder wie der Drei-Punkte-Wurf in einem Basketballspiel, den man erst zwei Sekunden vor Schluss macht. Oder wie die kurze Szene in einem guten Film, die erst nach dem Abspann läuft. Also etwas, mit dem man nicht mehr unbedingt rechnet, was aber noch mal alles herumreißt, es zumindest jedoch krönt. Und ich meine nicht, diese Schoko-Adventskalender, wo die einzige Spannung darin besteht, dass man nicht weiß, ob man heute eine Lokomotive oder einen Teddybären isst. Ich meine die selbst gemachten, die von jemand Speziellem, die mit einer Idee dahinter und jede Menge Kreativität gepaart mit akribischem Aufwand. Die meine ich. Die, die man vielleicht nicht jedes Jahr bekommt, die einen dafür dann, wenn man sie bekommt, total umhauen. Und die das Jahr krönen.
Am schönsten ist, wenn sie einen selbst noch herausfordern.
Genauso einen habe ich bekommen, einen Adventskalender, der gleichzeitig ein Travelogue, Reisetagebuch ist. Nicht unbedingt für eine Reise zu einem bestimmten Ort, mehr zu einer bestimmten Verfassung oder einem bestimmten Output – weiß noch nicht genau. Werde es aber herausfinden und meine Schritte hier posten.
Ich gebe zu, es ist schon der dritte Dezember. Und pünktlich werde ich es auch nicht immer schaffen, aber ich werde es probieren. Versprochen.

„Le travelguide“ beschreibt dabei immer quasi die Tagesaufgabe, die immer wunderschön illustriert ist (dies zu genießen, bleibt mir jedoch offline vorbehalten). „Le travelogue“ beschreibt dabei meinen Schritt. Für mich, für Sie, für D. Danke. Das alles etwa im Sinne des Suffix des dritten Tages:
„Wortbilder sind blog-b[u]ilder“.

Advent heißt Ankunft. Wie passend ist da eine Reise. Willkommen im Advent.
 

twoday.net

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