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Der-Adventskalender

le travelguide:
Kauderwelschcountry.
explosion of thousand tasty landscapes.

le travelogue:
My dog Jelly likes to roam
One day he went far from home
He came back so quite unclean
Where o where has Jelly been?
Jelly been, Jelly been, where o where has Jelly been?
Jelly been, Jelly been, where o where has Jelly been?

Tolles Lied das. Viel gesungen mit den Kindern in Amerika, in diesem Land, das so kauderwelschig ist. So widersprüchlich oft, so doppelmoralisch, so vielsprechend, so viel versprechend, so schön und treu aber auch.
Und jede Strophe hatte der Hund einen anderen Namen: Laima, Coffee, Mister… Gebe zu, ich hab etwas gebraucht, bis ich’s verstanden habe. Aber nur, weil mir Laima nichts sagte.

Heute also Jelly Beans in meinem AK (Adventskalender). So ähnlich stelle ich mir ja auch diese (ok, wer tut das nicht?) „every-flavored beans“ bei Harry Potter (oder wie auch immer die heißen) vor. Bin nur froh, dass es Jelly Beans nicht in „jedem“ Geschmack gibt. Dabei tun sie glaube ich alles dafür, das zu ändern. Der gerade schmeckte wie Smacks, die man ohne Milch isst. Und der danach wie Batida de Coco. Und alle zusammen wie meine ersten Kochversuche. Nicht der Rede wert.

Aber zurück zu Amerika. Irgendwie sind Jelly Beans ja auch so was wie der amerikanische Traum. Da hat einfach jeder eine Chance, was zu werden. Jeder Geschmack, den die Erde in irgendeiner Form einmal hervorgebracht hat, hat die Chance, synthetisch reproduziert zu werden und somit – ola, Geschmacksverstärkerparty! – auch dann noch von dicken Kindern bemerkt zu werden, wenn die Ozonschicht komplett in Papis SUV hineinpasst. Hinten in den Kofferraum. Neben die Wal Mart Tüten.

Sehr schön sind auch die „Rezepte“ auf den Jelly Bean – Tüten. Zum Beispiel ergibt einmal Top Banana + einmal Chocolate Pudding + einmal Chrushed Pineapple + einmal Strawberry Jam + einmal Very Cherry + einmal Cream Soda ein täuschend echtes Bana Split vom Eishändler umme Ecke. Ein Geschmackserlebnis, das das Original bestimmt noch übertrifft. Und so einfach. Ohne lästiges zur-Eisdiele-gehen. Ohne die lästige Frage „Heißt bitte jetzt prego oder prosciutto?“ Ohne Zahnschmerzen, weil die Kälte des Eises wieder den Zahnhals reizt. Und somit sogar auch noch um Sensodyne herumgekommen. Wieder Geld gespart für Jelly Beans. Toll. Als nächstes dann mal den Obstsalat ausprobieren. Nein, nicht mit richtigem Obst, wozu gibt’s denn Jelly Beans?

Dass die Teile aus Amerika kommen, ist eigentlich nur logisch. Dass die Leute hier auch darauf stehen, aber auch. Sehe das Zeug schon als Einstiegsdroge für Extasy. Und Soylent Green. Bald isses soweit. Isses soweit. Isses. Soweit. Und solang, bis du kotzt. Und wenn du nicht weiß wie das schmeckt, kotzen, einfach mal selber zusammenmixen, den Geschmack: einmal Toasted Marshmellow + einmal Caramel Apple + einmal Orange Sherbet + einmal Island Punch + einmal Licorice + einmal…
 

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