
le travelguide:
lost-in-taste-momente
(den Rest schreib ich hier jetzt nicht auf, das ist nämlich ein ganzes und ausgefallenes Rezept für scharfe asiatische Nudelsuppe mit Mu-Err-Pilzen, Sherry, Rumpsteak und so'n Zeug…)
le travelogue:
„Geschmäcker sind verschieden“ sagt man, wenn man keine Lust hat, sich zu streiten.
„Über Geschmack lässt sich nicht streiten“ sagt man, wenn man eigentlich doch streiten will. (Schließlich ist es der andere, der keinen Geschmack hat und nicht man selbst.)
„Das ist so ganz nach meinem Geschmack“ sagt man, wenn einem etwas total gefällt und man ihm total verfällt.
„Für meinen Geschmack ist das ziemlich geschmacklos“ sagt man, wenn man eine erhöhte Affinität zu Tautologien hat.
„Das schmeckt mir nicht“, sagt der Zweifler.
„Schmackhaft“ sagt man, wenn "lecker" zu ausgelutscht ist.
„Geschmackvoll“ sagt man, wenn man eigentlich „ungemütlich“ meint.
„Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ sagt man, wenn man mit wenig Aufwand einen Bestseller schreiben will.
„Sehet und schmecket, wie freundlich der Herr ist“, sagen die Bibel und ich.
derGarfunkel - am Montag, 19. Dezember 2005, 22:33