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Ich bin kein Kunstfachmann. Ich kann vielleicht ein paar Floskeln aufsagen. Ich kann auch interessiert gucken. Oder auch sehr desinteressiert. Ich kann in Frage stellen. Ich kann hinterfragen. Ich kann Fragen fragen.
Kunst ist im Großen und Ganzen subjektiv. Mir gefällt Kunst. Manchmal. Manchmal auch nicht. Egon Schiele z.B. gefällt mir nicht. Seine Bilder sind zu obszön für meinen Geschmack, sein Blick zu sehr besessen von Sexualität in dreckiger Ausdrucksform. Horst Jansen gefällt mir besser. Die Sexualität spielt bei ihm auch eine Rolle. Allerdings mehr als Teil der Menschen, die er darstellt. Nicht andersrum wie bei Schiele. Die Ausstellung über die beiden Herren im Wiener Leopold-Museum war somit für mich auch eher ambivalent(, was vielleicht aber auch damit zutun hat, dass ich selten ins Museum gehe und das konzentrierte Gehen für mich ein Höchstmaß an Anstrengung beinhaltet).
Ein Stockwerk über ihnen ging es um Jugendstil und Secession. Ich mag Klimt, habe ich in diesem Zusammenhang festgestellt. Er hat so überzeugende Portraits und Landschaften gemalt, dass ich ihm auch abstrakte Werke abnehmen. Weil er sich damit nichts beweisen muss.
Ich bin, was Kunst angeht, glaube ich recht tolerant. Für mich gibt es im Prinzip nur eine Anforderung, die Kunst erfüllen muss: Sie muss konstruktiv sein. Sprich, ein Kunstwerk ist etwas Geschaffenes und Erschaffenes. Wobei das natürlich in erster Linie auf die Form bezogen ist. Ich für mich sehe Kunst allerdings dann als Gelungen an, wenn auch der Inhalt konstruktiv ist. Wobei dies dann höchst subjektiv ist. Aber warum auch nicht? Bin schließlich immer noch kein Kunstfachmann.
 

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