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Ich weiß noch nicht, was ich hiervon halten soll. Die Idee ist schön - im Prinzip, schließlich mag ich "richtige" Bücher - wenn auch nicht neu. Bücher über weblogs schießen gerade wie Pilze aus dem Boden und die erste Antville-Lesung gab es auch schon. Ob sich twoday an solchen "weblog-Größen" wie Hack, Praschl, Bjerg usw. messen lassen kann, ist auch zweifelhaft. Vor allen Dingen aber bin ich skeptisch, ob man überhaupt weblogs außerhalb von weblogs lesen kann. Ich glaube nicht. Und schon gar nicht, wenn man einzelne Geschichten einfach rausnimmt, heraus aus dem linearen und temporären Zusammenhang.
Man kann es machen, natürlich, man kann sich die schönsten Geschichten schnappen und sie zusammenstellen. Man kann sie drucken, man kann sie auch lesen, man kann alles mit ihnen machen. Doch sie sind nicht mehr weblog. Sie stammen vielleicht aus einem, aber abgekoppelt vom blog sind sie höchstens noch Kurzgeschichte, manchmal Lyrik, Text eben. Von daher stimmt der Titel des Buches mehr, als sich das die Autoren vielleicht dachten. .txt. Nicht .blog.
Noch eins spricht gegen das Buch: Die Definition von weblogs: WEBLOG. EIN KUNSTWORT AUS „WEB“ UND „LOG“ (VON LOGBUCH). PERSÖNLICHE TAGEBÜCHER, GESCHRIEBEN VON BLOGGERN. Darüber was blogs sind und was nicht, ist an anderer Stelle zur Genüge diskutiert worden (convers.antville.org eignet sich als Einstieg ganz gut), das will ich nicht wieder aufgreifen. Ich weiß nur, dass ich mich unwohl fühlen würde, falls ich in diesem Buch vertreten sein sollte (was ich vermutlich gar nicht bin, von daher muss ich mich auch gar nicht aufregen). Ich möchte nämlich nicht in einem Buch von Autoren stehen, die mich anders definieren als ich mich selbst.
 

twoday.net

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