Mir geht's gut. Ich bin zwar Student und als solcher ab und an knapp bei Kasse, aber das ändert nichts daran, dass ich jeden Tag Essen auf dem Tisch stehen habe. Vor mir steht der Laptop, hinter mir der Fernseher. Ich hab kein Auto, dafür drei Gitarren. Worüber soll ich klagen? Trotzdem tue ichs. Und jeder mit mir. Ich glaube nicht, dass Drittweltländer so viel klagen wie dieses Land hier.
Es gibt andere, die für den Preis meiner Gitarre zwei Jahre Essen bekämen. Inklusive Schulbildung. Begi ist so einer. Begi ist sechs und wohnt in Malawi, einem Land von dem ich noch nicht mal hätte sagen können, wo genau es liegt. Irgendwo in Afrika eben.
Malawi liegt im Südosten Afrikas und grenzt im Nordwesten an Sambia und im Nordosten an Tansania. Die ganze südliche Hälfte wird von Mosambik umschlossen. Begi lebt mit seinen Eltern im Projekt "Kunyinda" im Südwesten Malawis. Dort erreichen 400 von 1000 geborenen Kindern nicht das sechste Lebensjahr. Mindestens 15% aller Erwachsenen sind HIV-positiv, Malaria, Cholera und Ruhr sind die Haupttodesursachen. Es gibt von allem zuwenig. Zu wenig Nahrung, zu wenig Wasser, zu wenig Schulen, zu wenig medizinische Versorgung, zu wenig Hoffnung sowieso. Deswegen hat World Vision das Projekt "Kunyinda" gestartet; und viele andere Projekte in Afrika, Mittel- und Südamerika, Asien, Osteuropa. Für 30 Euro im Monat bekommen Kinder eine Chance, die für mich nie zur Debatte stand. Ich musste mich nie fragen, ob ich morgen noch genug zu essen habe oder in die Schule gehen kann. Ich musste nicht damit rechnen, dass ich selbst, meine Freunde, Nachbarn, Verwandte vielleicht bald sterben würden. Ich hab es immer als Selbstverständlich erachtet, alles zu haben. Doch es ist verdammt noch mal nicht selbstverständlich.
Ich weiß, dass ich mit 30 Euro nicht die Welt verändern kann. Aber für Begi wird es einen Unterschied machen. Soviel ist sicher.
Ich klinge ungewollt pathetisch heute. Sorry. Wünsche mir für mich klarere Worte. Und klarere Taten. Und für alle anderen wünsche ich mir das auch.
Es gibt andere, die für den Preis meiner Gitarre zwei Jahre Essen bekämen. Inklusive Schulbildung. Begi ist so einer. Begi ist sechs und wohnt in Malawi, einem Land von dem ich noch nicht mal hätte sagen können, wo genau es liegt. Irgendwo in Afrika eben.
Malawi liegt im Südosten Afrikas und grenzt im Nordwesten an Sambia und im Nordosten an Tansania. Die ganze südliche Hälfte wird von Mosambik umschlossen. Begi lebt mit seinen Eltern im Projekt "Kunyinda" im Südwesten Malawis. Dort erreichen 400 von 1000 geborenen Kindern nicht das sechste Lebensjahr. Mindestens 15% aller Erwachsenen sind HIV-positiv, Malaria, Cholera und Ruhr sind die Haupttodesursachen. Es gibt von allem zuwenig. Zu wenig Nahrung, zu wenig Wasser, zu wenig Schulen, zu wenig medizinische Versorgung, zu wenig Hoffnung sowieso. Deswegen hat World Vision das Projekt "Kunyinda" gestartet; und viele andere Projekte in Afrika, Mittel- und Südamerika, Asien, Osteuropa. Für 30 Euro im Monat bekommen Kinder eine Chance, die für mich nie zur Debatte stand. Ich musste mich nie fragen, ob ich morgen noch genug zu essen habe oder in die Schule gehen kann. Ich musste nicht damit rechnen, dass ich selbst, meine Freunde, Nachbarn, Verwandte vielleicht bald sterben würden. Ich hab es immer als Selbstverständlich erachtet, alles zu haben. Doch es ist verdammt noch mal nicht selbstverständlich.
Ich weiß, dass ich mit 30 Euro nicht die Welt verändern kann. Aber für Begi wird es einen Unterschied machen. Soviel ist sicher.
Ich klinge ungewollt pathetisch heute. Sorry. Wünsche mir für mich klarere Worte. Und klarere Taten. Und für alle anderen wünsche ich mir das auch.
derGarfunkel - am Mittwoch, 28. April 2004, 18:48