Entschuldigen muss ich mich zunächst, nämlich bei Herrn Shhhh und Frau Eriador, dass ich nicht erschienen bin zum geplanten Blogger-Treffen beim Siegener Open-Air-Kino. Die nächste Runde geht dafür auf mich, falls wir doch irgendwann mal eine hinkriegen.
Manchmal gibt es eben Dinge oder, wie in diesem Fall, Menschen, die wichtiger sind. Da gibt es nämlich die kleine M., die inzwischen seit Monaten wegen Nierenversagens in einem Essener Krankenhaus liegt. Die Situation sah nicht gut aus. Die Werte waren schlecht, sie musste tw. bis zu 30 Tabletten am Tag schlucken, die so aggressiv waren, dass sie andere Krankenheiten wie Diabetes verursachen können. Letzte Woche durfte sie nach Hause, zurück zu ihrer Familie in Siegen. Gestern allerdings musste sie wieder ins Krankenhaus mit sehr schlechten Werten, Wasseransammlungen im Gewebe usw.
Die Familie und das Mädchen sind in meiner Gemeinde. Deswegen gab es heute Abend einen Gebetsabend für sie und viele kamen zusammen, was irgendwie sehr ermutigend und hoffnungsvoll war. Gebete sind keine Wunderwaffe, die Gott zum Handeln zwingen, aber er spricht ihnen selber eine ungeheuer große Macht zu. Wenn wir uns also dort versammeln, um zu beten, dann nehmen wir seine Verheißungen in Anspruch. Nicht weniger.
Mein Platz war heute abend definitiv dort und nicht bei Big Fish. Auch wenn ich den Film gerne gesehen und gerne mit Frau Eriador und Herrn Shhhh ein Bier getrunken hätte. Und auch obwohl meine Gedanken öfter in diese Richtung waberten und meine Konzentration manipulierten, so war die Entscheidung richtig. Stattdessen ins Kino zu gehen, wäre Ausdruck einer Selbstsucht gewesen, die ich mir nicht erlauben will. Und falls Sie, die Sie das lesen, grade nix zu tun haben: Beten Sie eine Runde mit.
Manchmal gibt es eben Dinge oder, wie in diesem Fall, Menschen, die wichtiger sind. Da gibt es nämlich die kleine M., die inzwischen seit Monaten wegen Nierenversagens in einem Essener Krankenhaus liegt. Die Situation sah nicht gut aus. Die Werte waren schlecht, sie musste tw. bis zu 30 Tabletten am Tag schlucken, die so aggressiv waren, dass sie andere Krankenheiten wie Diabetes verursachen können. Letzte Woche durfte sie nach Hause, zurück zu ihrer Familie in Siegen. Gestern allerdings musste sie wieder ins Krankenhaus mit sehr schlechten Werten, Wasseransammlungen im Gewebe usw.
Die Familie und das Mädchen sind in meiner Gemeinde. Deswegen gab es heute Abend einen Gebetsabend für sie und viele kamen zusammen, was irgendwie sehr ermutigend und hoffnungsvoll war. Gebete sind keine Wunderwaffe, die Gott zum Handeln zwingen, aber er spricht ihnen selber eine ungeheuer große Macht zu. Wenn wir uns also dort versammeln, um zu beten, dann nehmen wir seine Verheißungen in Anspruch. Nicht weniger.
Mein Platz war heute abend definitiv dort und nicht bei Big Fish. Auch wenn ich den Film gerne gesehen und gerne mit Frau Eriador und Herrn Shhhh ein Bier getrunken hätte. Und auch obwohl meine Gedanken öfter in diese Richtung waberten und meine Konzentration manipulierten, so war die Entscheidung richtig. Stattdessen ins Kino zu gehen, wäre Ausdruck einer Selbstsucht gewesen, die ich mir nicht erlauben will. Und falls Sie, die Sie das lesen, grade nix zu tun haben: Beten Sie eine Runde mit.
derGarfunkel - am Sonntag, 15. August 2004, 22:24