Frau Eriador hat mich nochmal auf die Aussage hingewiesen, dass Sprache Wirklichkeit erzeugt. Ich möchte noch weiter gehen. Die Dinge zu benennen, und das ist ja immer irgendwie auch Aufgabe eines Blogs, bedeutet nicht nur, sie zu verstehen oder sie sich für sich selbst wirklich zu machen, sondern auch, sie sich anzueignen, untertan zu machen. Das fängt schon bei der Schöpfung an, wo Gott den Menschen sagt, sie sollen die Tiere benennen und sie damit untertan machen.
Mir geht es genauso. Ein Gefühl kann ich dann beherrschen, wenn ich es benennen, ihm einen Namen geben kann. Und Situationen kann ich dann besser bewältigen, wenn ich ihnen Namen gebe. Und doch bleibt das alles sehr dialektisch.
Ich wünsche mir eine neue Eloquenz in meiner Lebensführung.
Mir geht es genauso. Ein Gefühl kann ich dann beherrschen, wenn ich es benennen, ihm einen Namen geben kann. Und Situationen kann ich dann besser bewältigen, wenn ich ihnen Namen gebe. Und doch bleibt das alles sehr dialektisch.
Ich wünsche mir eine neue Eloquenz in meiner Lebensführung.
derGarfunkel - am Donnerstag, 9. Dezember 2004, 01:33