Sinn. Voll.
derGarfunkel - am Sonntag, 29. Februar 2004, 16:28
"...das Mordkonsortium 'Toll Collect'..."
Mich wohl doch verhört.
Mich wohl doch verhört.
derGarfunkel - am Sonntag, 29. Februar 2004, 16:27
Shhhh schreibt auf twoday.net weblog. Das sogar schon ganz schön lange und auch gar nicht mal so schlecht. Und ich gehe, in real-life, jeden Tag an seinem Büro vorbei, wenn ich das richtig interpretiere. Und, wo er da grade von Demos und so redet, vielleicht hab ich ihn ja schon spielen gehört. Da stehen nämlich immer ein paar Instrumente rum in dem Büro in der Straße, in der man keine Werbeagentur vermutet. In der Stadt sowieso nicht.
derGarfunkel - am Freitag, 27. Februar 2004, 20:59
Es ist der Beginn einer Romanze. "Er bringt mich zum Lachen." hört man B. sagen. Man denkt kurz zurück an eigene Verliebtheit, wie man an den Lippen der Angebeteten hing, schmachtend nach jedem Wort, das ihren Mund verließ. Wie man all die kleinen sprachlichen Eigenarten die ein Mensch so hat, in sich aufsog und lieb gewann. Wie man sich freute, wenn eigene Aussagen ein Lächeln auf ihr Gesicht zauberten, sie erheiterten. "Er bringt mich zum Lachen", wie gerne hat man sowas über sich gehört, vorausgesetzt, man lachte nicht über mich.
"Und jemand, der mich zum Lachen bringt, mit dem bin ich gerne zusammen.", hört man B. weiter sagen. Dieses immer weiter suchen nach Gründen; ich liebe dich, weil...ich bin gerne mit dir zusammen, weil...ich kann nicht mehr ohne dich, weil.... Weil du mich zum Lachen bringst, zum Beispiel. Es gibt so viele Gründe, mehr, als die Welt fassen könnte.
Und S. stimmt dem zu. Ein bißchen trocken klingen die Worte zwar, aber S. ist auch mehr der rationale Typ. Ich freue mich, wieder hier sein zu können." Romantisch klingt das nicht, eher ernst. Auf jeden Fall ersnthaft. Und so soll es ja auch sein. Denn, wir kennen das, anfängliche Verliebtheit verfliegt oft so schnell. Aber hier geht es um mehr, hier geht es um "echte Partnerschaft". Denn, so haben es beide schon erlebt, Verliebtsein schützt nicht vor Problemen. Und die gab es. Und wie es die gab. Hintergangen hatte man sich, alleingelassen, schlecht geredet hatte man übereinander. Und zwischenzeitlich hatten auch beide neue Partner. Keiner hatte erwartet, dass die beiden sich wieder zusammenraufen würden. Doch sie taten es.
Lass uns "nicht Geschichte aufarbeiten, sondern miteinander nach vorne blicken", hörte man sie sagen. Da spürt man sie wieder, die Romantik. Und die Romanze. "Liebe heißt nicht, einander anzuschauen, sondern gemeinsam in die gleiche Richtung zu blicken", hatte jemand anders mal gesagt. Ich glaube es war Antoine de Saint-Exúpery. Es scheint, sie haben beide diesen Spruch gelesen. B. und S. geben sich die Hand. Sie lachen. Sie wirken glücklich. Gemeinsam in die gleiche Richtung schauen. Und gemeinsam in die gleiche Richtung gehen. "Er bringt mich zum Lachen." Hoffentlich gibt es in der Beziehung noch mehr Fundament als den Humor. Wir wünschen es beiden. Sie können es gebrauchen.
Hier geht's zur ganzen Geschichte.
"Und jemand, der mich zum Lachen bringt, mit dem bin ich gerne zusammen.", hört man B. weiter sagen. Dieses immer weiter suchen nach Gründen; ich liebe dich, weil...ich bin gerne mit dir zusammen, weil...ich kann nicht mehr ohne dich, weil.... Weil du mich zum Lachen bringst, zum Beispiel. Es gibt so viele Gründe, mehr, als die Welt fassen könnte.
Und S. stimmt dem zu. Ein bißchen trocken klingen die Worte zwar, aber S. ist auch mehr der rationale Typ. Ich freue mich, wieder hier sein zu können." Romantisch klingt das nicht, eher ernst. Auf jeden Fall ersnthaft. Und so soll es ja auch sein. Denn, wir kennen das, anfängliche Verliebtheit verfliegt oft so schnell. Aber hier geht es um mehr, hier geht es um "echte Partnerschaft". Denn, so haben es beide schon erlebt, Verliebtsein schützt nicht vor Problemen. Und die gab es. Und wie es die gab. Hintergangen hatte man sich, alleingelassen, schlecht geredet hatte man übereinander. Und zwischenzeitlich hatten auch beide neue Partner. Keiner hatte erwartet, dass die beiden sich wieder zusammenraufen würden. Doch sie taten es.
Lass uns "nicht Geschichte aufarbeiten, sondern miteinander nach vorne blicken", hörte man sie sagen. Da spürt man sie wieder, die Romantik. Und die Romanze. "Liebe heißt nicht, einander anzuschauen, sondern gemeinsam in die gleiche Richtung zu blicken", hatte jemand anders mal gesagt. Ich glaube es war Antoine de Saint-Exúpery. Es scheint, sie haben beide diesen Spruch gelesen. B. und S. geben sich die Hand. Sie lachen. Sie wirken glücklich. Gemeinsam in die gleiche Richtung schauen. Und gemeinsam in die gleiche Richtung gehen. "Er bringt mich zum Lachen." Hoffentlich gibt es in der Beziehung noch mehr Fundament als den Humor. Wir wünschen es beiden. Sie können es gebrauchen.
Hier geht's zur ganzen Geschichte.
derGarfunkel - am Freitag, 27. Februar 2004, 20:37
Die Diskussion um Mel Gibsons Film "The passion of Christ" geht unvermindert weiter. Jetzt, wo der Film in den USA im Kino läuft, zieht sie sogar noch stark an. Es ist wie mit allem, jeder, dessen Name schonmal irgendwie mit Film in Verbindung gebracht wurde, wird zitiert und darf seine Meinung kundtun. Und diese Meinungen sind ziemlich harsch. Und doch so verquer. Studiobosse fangen plötzlich an von Ethik und verletzten religiösen Gefühlen zu sprechen. Die unsägliche und definitiv zu verurteilende Meinung von Gibsons Vater wird zu seiner eigenen hochstilisiert. Leute äußern "Unwohlsein" bzgl. des Films und fühlen sich angegriffen. Warum? Weil Juden Jesus ans Kreuz genagelt haben? Ist dies nicht durchaus verständlich, wenn Jesus in Israel gelebt hat? Ist die Bibel jetzt auch antisemitisch?
Ich habe den Film noch nicht gesehen. Leider. Ich werde ins Kino gehen, sobald er hier anläuft, und ihn mir anschauen. Aber auch ohne ihn gesehen zu haben (hey, ich hab das Buch gelesen - und die Bücher sind immer besser), erlaube ich mir eine Meinung und verurteile diese Doppelmoral, mit der Mel Gibson medial zerfleischt wird und die doch nur an dünnen Argumentationsfäden hängt. Und die John Lesher treffend in die Worte fasst: "People here will work with the anti-Christ if he'll put butts in seats."
Mich verwundern all die Reaktionen nicht. Im Gegenteil, ich habe sie erwartet. Denn das Evangelium von Jesus Christus ist keine Samstagnachmittags Familienunterhaltung, es hat Sprengkraft. David O. Russell liegt völlig falsch wenn er sagt: "There are so many wonderfully provocative things about Jesus' life and death that challenge us to be better people.", denn Jesu Anliegen war es nicht, die Menschen dazu zu bewegen, bessere Menschen zu sein, sondern zu begreifen, dass sie eben keine guten Menschen sind und ihn deshalb nötig haben. Jesus wollte nicht die Welt verbessern, er wollte Menschenleben retten. Und somit haben nicht "die Juden" Jesus ans Kreuz gebracht, sondern ich. Und mit mir alle, die das ebenfalls nötig hatten, haben und haben werden. Es geht um radikale Umkehr. Alles andere wäre Verwaschung des Sinns.
Die letzten Stunden Jesu waren für ihn kein Spaziergang, also darf es ein realistischer Film darüber auch nicht sein. Golgatha heißt Schädelstätte. Das kann ich verletzend finden, aber es ändert nichts daran.
Und doch: ich kann die Meinungen nachvollziehen. Denn alle diese Leute haben eine Sichtweise gemeinsam: Für sie ist der Film Hollywood. Und nicht Realität.
(alle Zitate aus der NYT.)
Ich habe den Film noch nicht gesehen. Leider. Ich werde ins Kino gehen, sobald er hier anläuft, und ihn mir anschauen. Aber auch ohne ihn gesehen zu haben (hey, ich hab das Buch gelesen - und die Bücher sind immer besser), erlaube ich mir eine Meinung und verurteile diese Doppelmoral, mit der Mel Gibson medial zerfleischt wird und die doch nur an dünnen Argumentationsfäden hängt. Und die John Lesher treffend in die Worte fasst: "People here will work with the anti-Christ if he'll put butts in seats."
Mich verwundern all die Reaktionen nicht. Im Gegenteil, ich habe sie erwartet. Denn das Evangelium von Jesus Christus ist keine Samstagnachmittags Familienunterhaltung, es hat Sprengkraft. David O. Russell liegt völlig falsch wenn er sagt: "There are so many wonderfully provocative things about Jesus' life and death that challenge us to be better people.", denn Jesu Anliegen war es nicht, die Menschen dazu zu bewegen, bessere Menschen zu sein, sondern zu begreifen, dass sie eben keine guten Menschen sind und ihn deshalb nötig haben. Jesus wollte nicht die Welt verbessern, er wollte Menschenleben retten. Und somit haben nicht "die Juden" Jesus ans Kreuz gebracht, sondern ich. Und mit mir alle, die das ebenfalls nötig hatten, haben und haben werden. Es geht um radikale Umkehr. Alles andere wäre Verwaschung des Sinns.
Die letzten Stunden Jesu waren für ihn kein Spaziergang, also darf es ein realistischer Film darüber auch nicht sein. Golgatha heißt Schädelstätte. Das kann ich verletzend finden, aber es ändert nichts daran.
Und doch: ich kann die Meinungen nachvollziehen. Denn alle diese Leute haben eine Sichtweise gemeinsam: Für sie ist der Film Hollywood. Und nicht Realität.
(alle Zitate aus der NYT.)
derGarfunkel - am Donnerstag, 26. Februar 2004, 19:03
Java ist immer noch ein Kaffee. Und Skripte sind lieblos zusammengetackerte Blätter, die man beim Prof. für teuer Geld erstehen muss. Da ich diese beiden Worte nur in jenem Zusammenhang gebrauche, und auch sonst Vokabeln aus der Internetwelt immer anders konotiere (rss ist doch ein Sportwagenkürzel bei Ford, oder?), verwundert es wahrscheinlich nicht, dass ich keine Ahnung habe, wie ich via BlogRolling eine formschöne Linkliste erstellen kann. Deswegen findet man hier auch nur eine old-fashioned-Lösung.
Und eigentlich ist das schade, denn mit Sätzen wie "Please see the customization documentation for more information. hatte sich BlogRolling eigentlich schon in mein Herz gespielt.
Wenn ich mal ganz viel Geld habe lasse ich mir diesen Satz von Eminem aufnehmen.
Und eigentlich ist das schade, denn mit Sätzen wie "Please see the customization documentation for more information. hatte sich BlogRolling eigentlich schon in mein Herz gespielt.
Wenn ich mal ganz viel Geld habe lasse ich mir diesen Satz von Eminem aufnehmen.
derGarfunkel - am Donnerstag, 26. Februar 2004, 15:17
Marx lesen, weil man die Bildchen mag. Sehr schön.
derGarfunkel - am Donnerstag, 26. Februar 2004, 13:31
In der Entwicklungspsychopathologie (und gewiss auch an anderer Stelle) spricht man von folgenden Normbegriffen:
Für mich heißt das, dass ich, wannimmer ich mal aus irgendeinem Grund zur falschen Zeit (Karneval) am falschen Ort (Köln) sein sollte, mich getrost unnormal schimpfen darf.
- Ideale Norm: normal ist, wer ohne Beschwerden lebt
- Soziale Norm: normal ist, wer lebt, wie es die Gesellschaft von einem erwartet
- Statistische Norm: normal ist, wer der Mehrheit aller Personen angehört
- Funktionelle Norm: normal ist, wer seine Aufgaben erfüllen kann
Für mich heißt das, dass ich, wannimmer ich mal aus irgendeinem Grund zur falschen Zeit (Karneval) am falschen Ort (Köln) sein sollte, mich getrost unnormal schimpfen darf.
derGarfunkel - am Donnerstag, 26. Februar 2004, 13:20