"Suchanfrage: cowboy lied wichs"
was genau suchst du eigentlich?
was genau suchst du eigentlich?
derGarfunkel - am Sonntag, 25. Dezember 2005, 22:11

le travelguide:
ankunft.
du bist angekommen. deine reise durch
den advent erfüllt sich an der krippe.
ich wünsche dir von herzen frohe und
gesegnete weihnachten!
your travelmate
le travelogue:
Die Reise ist vorbei und ich kann mich nur bedanken. Das war eine Reise nicht nur durch den Advent, sondern auch durch mich hindurch. Danke, D., für alle zauberhaften Ideen und Blickwinkel. Danke, dass du mir mit jedem Türchen, das ich öffnen durfte, ein ganzes Tor aufgemacht hast. Danke fürs Begleiten und Mit-auf-die-Reise-nehmen, fürs Herausfordern und Hineinwerfen in andere Welten. Very special to me.
Lass uns weiterreisen – noch weiter reisen.
derGarfunkel - am Sonntag, 25. Dezember 2005, 22:07

le travelguide:
modern.cocooing?
bitte zweckentfremden!
le travelogue:
Im Adventskalender heute ein roter Filzball. Der hier nämlich:
An der Seite eingeschnitten. Fast von selbst setzt er sich einem auf die Nase. Not just modern cocooing but modern clowning. Very back-to-nature-hippiemäßig filzig not plastikisch. Aber Clownerie läge zu nahe. Stattdessen hab ich einen Chiara Ohoven-Mund gebastelt. Bitteschön:

derGarfunkel - am Sonntag, 25. Dezember 2005, 22:05
eine rose
sei eine rose
sei eine rose
so heißt es
ich
bin ich
bin ich
manchmal mehr
und manchmal nicht
du
bist du
bist du
mit dir bei mir
bin ich mehr ich
bist du fort
bin ich das
was ich sein
muss
bist du hier
bin ich das
was ich sein
kann
du gibst mir
kraft für meine
stärke
und
worte für meine
sprache
taten für mein
handeln
und
schwachheit
für meine
ohnmacht
ich darf sein, was ich bin
ich bin, was ich sein darf
sei eine rose
sei eine rose
so heißt es
ich
bin ich
bin ich
manchmal mehr
und manchmal nicht
du
bist du
bist du
mit dir bei mir
bin ich mehr ich
bist du fort
bin ich das
was ich sein
muss
bist du hier
bin ich das
was ich sein
kann
du gibst mir
kraft für meine
stärke
und
worte für meine
sprache
taten für mein
handeln
und
schwachheit
für meine
ohnmacht
ich darf sein, was ich bin
ich bin, was ich sein darf
derGarfunkel - am Donnerstag, 22. Dezember 2005, 23:08

Im Aventskalender heute eine Cafégeschichte. Selbstgeschrieben und wunderschön. Die werde ich, wie einen guten Kaffee, einfach nur selbst genießen. Schwarz, ohne Zucker, ohne den Geschmack zu verfälschen. So ist es eh am Besten.
derGarfunkel - am Donnerstag, 22. Dezember 2005, 21:26

le travelguide:
l’âge d’or.
le travelogue:
Gut. Soviel steht jetzt nicht im heutigen travelguide. L’âge d’or. Dazu gab’s ein Fläschchen mit Goldglitzer und ein Foto mit dem goldenen Gesicht eines ehernen Löwen, angebacht neben goldenen Briefkästen. Ne, wie goldig. L’âge d’or – das Goldalter. Oder: L’âge d’or – ein hamburger Musiclabel mit Bands wie Spillsbury, Tocotronic oder the Robocop Kraus. Dazu fällt mir eine meine Lieblingsgeschichten ein zu deutscher Musik, äh, „Musik“. Es geht um den Held der deutschsprachigen Musikszene – Matthias Reim. Gut, der hätte jetzt bei L’âge d’or keine Chance. Und generell hat er eh kaum noch eine, aber ich hab mich seinerzeit mal durch seine burlesken Wortschöpfungen gekämpft und die besten herausgepickt. Die habe ich seinerzeit auch mal gepostet, aber das ist über drei Jahre her. Deswegen hier noch mal ein Best Of. Festhalten, es ist Reimzeit!
Bitte red nicht weiter,
ich will es gar nicht hören,
ich flippe dann total aus
und das würde jetzt nur stören.
(Gut erkannt!)
Ich bin verliebt über beide Ohren,
mein Herz war doch noch nicht erfrohren,
wir haben uns so lange angesehen.
Oh Gott, das Leben ist so schön.
(Gefrorene Herzen. Jetzt bei REWE für 1,99 das Kilo.)
Warten, wünschen, hoffen,
hey, wir haben uns doch getroffen.
Sag, Du bleibst bestimmt bei mir,
ich glaub, ich will ein Kind von Dir.
(Eine schöne Art zu sagen: Ich mag dich.)
Oh Mann, jetzt steh ich hier
und weiß nicht -
soll ich jetzt abfahren auf Dich?
Ich mein, da ist irgendwas...
Es nervt - das nervt mich total.
Ich kann so was nicht leiden.
Wenn ich über Dich nachdenke - über uns -
na ja, ich weiß nicht, ob ich schon "uns" sagen kann,
vielleicht willst Du mich gar nicht.
Wie krieg ich das bloß raus?
Ob ich einfach sage: "Hey - ich bin verknallt
in Dich",
und Du sagst womöglich: "Ich mag Dich auch - als
guten Freund"
Nee, das zieh ich mir nicht rein, das läuft nicht....
obwohl - Du guckst mich immer so an, so, ich mein,
vielleicht bild ich mir das auch nur ein,
und Du guckst jeden so an - äh - ich weiß es
auch nicht.
(Ey, jetzt steh ich hier - und ich weiß nich' - soll ich jetzt kotzen oder nicht?!? )
Ich hatte mich total im Griff,
doch jetzt wird mir der Pfad zu schmal,
ich bin entgleist und stelle mich der Damenwahl.
(Auch eine logische Konsequenz.
Du, weißt Du, heut' nachmittag, ich mein'
das ist irgendwie alles nicht mehr normal.
Ich weiß, daß wir uns heute abend sehen,
und ich hab Bauchschmerzen - fürchterlich.
ich kann Dir das natürlich nicht sagen,
ist ja blöd, is ja albern -
ich bitte Dich. Irgendwie - äh - man muß
schon aufpassen,
auf das, was man sagt - oder?
Du denkst vielleicht, ich wär hinter
Dir her, he?
(Denken? Was war das noch gleich???)
So viele Notsignale
schoß ich in die Luft,
Du hast die Augen zu gemacht
und so sind sie verpufft.
(Sie wären auch verpufft, wenn sie die Augen nicht zugemacht hätte!)
Mit Liebe und mit Sehnsucht
den Kopf voller Ideen,
Herzen, die im Gleichschritt
auseinander gehen.
(Liebe ist Krieg. Und Sex ist eine Schlacht. Haben Rammstein mal gesagt. Weiß nicht ob Matthias Reim das auch meinte.)
Hast Du vergessen, erinnerst Du Dich
wie es anfing und wie es kam.
Ich spür noch den Herzschlag,
den Pulsschlag,
es war wie ein Tiefflieger-Alarm.
(Ein wunderschöner Vergleich.)
Selbstgespräche, Kopf verdreht,
schon geliebt, schon mal gelebt.
Laß mich mit dem Scheiß in Ruh!
Oder soll ich's einfach tun?
(Tu was du willst, aber lass mich damit in Ruhe!)
Laß uns 1x oder 2x,
oder einfach immer mehr.
Bin gefährlich, aber ehrlich
und lieben ist gar nicht so schwer.
(Lass uns 3x oder 4x oder f(x) oder nofx.)
Laß es leben, dieses Leben, daß es nie mehr vergeht.
Aurora Borealis, er hat's doch erlebt.
(Sorry, hatte kein Latein. Kenn nur Aurora mit dem Sonnenstern. Aus der ebenso unsäglichen Fernsehwerbung.)
Es war Winter, eiskalt, bei -40 Grad,
es war Winter, die Seele tiefgefroren, steinhart.
(Eben war noch das Herz tiefgefror'n, jetzt die Seele. Vielleicht sollte er sich in einen Yeti verlieben.)
Helikopter tief im Bauch,
ich wurd verrückt, Du wurdest es auch.
Ist mir nich das erste Mal passiert,
doch nie zu vor hat so die Luft vibriert.
(Wenn Luft vibriert ist das immer schlecht. Ich kenn das nur nach Bohnen. Aber der Helikopter ist kreativ. Nach Grönemeyer und Oli Pö sind Flugzeuge ja out.)
was geschiet hier mit uns beiden,
ey, da kann ich garnicht drauf,
ich seh Dich nicht mehr nur als Freundin,
sondern leider auch als Frau
(Ah ja. Gut. Dumm gelaufen.)
Jetzt bist du mein ein und alles
Morgen ist es vielleicht vorbei
Besser als sich zu belügen...
Wir sind schwindelfrei!!!
(Ein Wort wie „schwindelfrei“ derart doppeldeutig zu konotieren hätte man von M.R. nicht erwartet. Aber bei ihm klingt’s halt auch scheiße.)
Jedes Mal ist es Liebe
Jedes Mal...warum auch nicht?
Jedes Mal ist es für immer
auch wenn es jedes Mal zerbricht
Jedes Mal ist man dann klüger
Jedes Mal erst hinterher
Wenn ich mich auch selbst belüge
Will ich es trotzdem immer mehr
(Ja dann, "Mal"zeit zusammen!)
Red nicht so einen Stuss über Liebe
Denn du weißt nicht wie man Liebe buchstabiert
(Sind das Selbstgespräche? Hoffentlich!)
Mayday mayday S.O.S.
Bin noch nicht tot, nur schwer verletzt
(Aber sonst geht’s mir gut. Und selbst?)
Ich seh noch heute den blonden Boy
Der ich mit 17 war - ist das auch schon lang vorbei
(Kling wie die Bravo: blonder Boy, 17, sucht...)
Wer deinen Spuren folgt, riskiert dass er verliert
Denn deine Strassen sind nur mit Sehnsucht asphaltiert
(Auf Autobahnen steht nach Baustellen, an denen die Fahrbahndecke neu asphaltiert wird immer: „Vielen Dank für Ihr Verständnis“. Selbiges dürfte hier auf der Strecke bleiben.)
Ich war wohl ein Träumer
Ich bewegte mich nicht mehr
Ich hatte sogar den Verdacht
Dass ich ein Versager wäre
(Nein, echt? Wie kommst du nur darauf?)
Das Messer tief im Rücken
Wer steht da noch auf?
(Es dürften die wenigsten sein. Stimmt. Aber vielleicht ist das Messer gerade deshalb ein so beliebtes Mordinstrument.)
dein Körper ist eine Waffe, dafür brauchst du einen Schein
(siehe auch: Marius Müller-Westernhagen „Sexy“)
Stillstand ist der Tod
(Siehe auch: Herbert Grönemeyer: „bleibt alles anders“)
Zwischen Wut und Ärger…völlig deprimiert
Hab ich mich mal wieder etwas echauffiert
(Mal wieder ein Fremdwörterbuch gegessen? Sehr eloquent!)
dein Körper ist eine Waffe, dafür brauchst du einen Schein
du setzt ihn auch gezielt bei der Eroberung ein
dagegen bin ich machtlos und das weist du Frau auch ganz genau
(Du Frau, ich Mann)
derGarfunkel - am Mittwoch, 21. Dezember 2005, 21:48
[...] genau wie in Jugoslawien der Milosevic...hieß der so? Hab den grade mit Willi Millowitsch verwechselt [...]
derGarfunkel - am Mittwoch, 21. Dezember 2005, 14:41
heißt noch lange nicht, immer recht zu haben.
derGarfunkel - am Mittwoch, 21. Dezember 2005, 14:38

le travelguide:
Unter einem Sakrament (von kirchenlateinisch sacramentum, religiöses Geheimnis, dies von spätlateinisch sacramentum, Weihe [zum Kriegsdienst], von lateinisch sacer, heilig, unverletzlich; voraus liegt gr. Mysterion) wird in einigen christlichen Kirchen ein sichtbares Zeichen verstanden, das auf die unsichtbare Wirklichkeit Gottes hinweist, sie vergegenwärtigt und an ihr Anteil gibt.
Aus: Wirkipedia.org
le travelogue:
In der evangelischen Kirche gibt es ja eh nur zwei Sakramente: die Taufe und das Abendmahl. Ich glaube, nächstes Jahr (vor allem zwischen dem 09. Juni und dem 09. Juli) gibt es in Deutschland nur noch eins:

derGarfunkel - am Mittwoch, 21. Dezember 2005, 01:53