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Der-Adventskalender

le travelguide:
discovered a new continent today.

(Plus ein Novum heute: Den Inhalt eingescannt, hochgeladen und gepostet. Zu schön das.)
Kontinent-OneKontinent-Two

le travelogue:
Seit über einem Jahr nun schon arbeite ich an einem Projekt. „World Camp“ heißt es, „die Welt in meiner Nachbarschaft“. Mit dabei der unbändige Wunsch, endlich mit Deutschland zusammen zu verstehen, dass die Welt nicht zu Gast bei Freunden ist, wie die WM so schön sagt, sondern schon lange hier wohnt. Es ist schon viel passiert in dem Jahr und der Höhepunkt wird während der WM sein. Zu viel, das alles, um es hier zu schreiben. Leider ist die Homepage immer noch nicht offiziell, aber ein paar Infos gibt’s dort immerhin schon mal.
Wie auch immer. Dieses Jahr ein Work-Camp gehabt, 15 Menschen, 7 Nationen, 3 Wochen, 1 neuer Kontinent. Hier das Lied dazu. Auf der Toilette geschrieben, im Schuppen aufgenommen, aber trotzdem der Sommerhit des nächsten Jahres.
Rock und Roll!

world-camp-song.mp3
(Hoffe, das klappt hier mit der Technik. Bin da nicht so firm.)

Der-Adventskalender

le travelguide:
lost-in-taste-momente

(den Rest schreib ich hier jetzt nicht auf, das ist nämlich ein ganzes und ausgefallenes Rezept für scharfe asiatische Nudelsuppe mit Mu-Err-Pilzen, Sherry, Rumpsteak und so'n Zeug…)

le travelogue:
„Geschmäcker sind verschieden“ sagt man, wenn man keine Lust hat, sich zu streiten.
„Über Geschmack lässt sich nicht streiten“ sagt man, wenn man eigentlich doch streiten will. (Schließlich ist es der andere, der keinen Geschmack hat und nicht man selbst.)
„Das ist so ganz nach meinem Geschmack“ sagt man, wenn einem etwas total gefällt und man ihm total verfällt.
„Für meinen Geschmack ist das ziemlich geschmacklos“ sagt man, wenn man eine erhöhte Affinität zu Tautologien hat.
„Das schmeckt mir nicht“, sagt der Zweifler.
„Schmackhaft“ sagt man, wenn "lecker" zu ausgelutscht ist.
„Geschmackvoll“ sagt man, wenn man eigentlich „ungemütlich“ meint.
„Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ sagt man, wenn man mit wenig Aufwand einen Bestseller schreiben will.
„Sehet und schmecket, wie freundlich der Herr ist“, sagen die Bibel und ich.

Der-Adventskalender

le travelguide:
keine superman-politik mehr.
bilanzziehen und neuordnen. die
maschine herunterfahren,
die verkrampfungen lösen, die
brutalität abrüsten.

postmoderne politik halt. be political. wear
conscious wear.

le travelogue:
Im Adventskalender heute Acessoirs für modische politische Statements. Also nicht die Statements, die modern sind, sondern die Statements befinden sich auf der Mode, die man trägt. Vielleicht ist die auch gar nicht modern. Die Statements vielleicht auch nicht. Und richtige Statements sinds auch gar nicht. Eher Schlagworte. Wie auch immer. Jedenfalls lassen sie sich auf jeden beliebigen Stoff aufbügeln, den man findet. Starring:
Haushaltsrisiko
Belohnungszentrum
Schadensregulierung
Ombudsmann
Amtsinhaber
Bürgernähe

Überlege, auf was für Kleidung sie thematisch passen, diese Worte. Haushaltsrisiko passt auf meinen weißen Pulli, den mach ich mir im Haushalt nämlich immer dreckig, vor allen Dingen bei Bolo-Sauce. Belohnungszentrum passt zu meinem Lieblings-T-Shirt. Darin fühle ich mich nämlich direkt wohl. Schadenregulierung passt zu meiner Jeans, die fällt nämlich schon fast auseinander. Ombudsmann passt zu meinen Winterschuhen, weil die genauso klobig sind wie das Wort. Amtsinhaber passt zu meinem Anzug, darin wirke ich nämlich direkt so wichtig. Und Bürgernähe passt zu allem anderen. Schließlich trage ich nichts wirklich ausgefallenes, sodass ich als großer Mann (2,03m) der kleine Mann bin. Der von der Straße. Was nun. Genau der.
Zumindest was nun Schadensregulierung und Jeans angeht: Politische Statements sind eben manchmal einfach für den Arsch.

Ach ja, McDonald's, schönen Dank übrigens für das WM-Ticket.
So langsam sollte ich doch mal Lotto spielen, das Glück scheint mir hold...

Der-Adventskalender

le travelguide:
found.footage
a lost.tape

++ use your ears as eyes //
++ imagine the owner behind //

le travelogue:
Ein Tape! Ein Tape! Ein Tape!
Ich bin ein Kassettenjunge, definitiv. Tapes sind was wunderbares und ich habe eines bekommen. Und überhaupt könnte ich das alles nicht so schön in Worte fassen, wie die Kassettenmädchen. Deswegen gebe ich diesen Travelogue gerne ab.
Bitte folgen Sie dem Link. Danke.

 

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